10.12.2013

Mein zweites Buch



"Schon bei den Kelten galt Plastik als verpönt."


In wenigen Tagen erscheint mein zweites Buch Richtung Kiribati bei Edition Winterwork. Es enthält eine Sammlung von Gedichten und Kurzprosatexten, die zwischen 2003 und 2013 entstanden sind. Hier könnt ihr das Buch direkt im Buchshop bestellen.

16.11.2013

Erben - Premiere gut gelaufen



Unbekannte Gäste hinterließen uns diesen Gruß...

Weitere Vorstellungen:

Heute, Barnes Crossing in der Wachsfabrik, Köln - 20 Uhr
26. und 27.11. Theaterlabor Bielefeld - 20 Uhr
29.11. Augenblick Theater Herford - 19 Uhr
30.11. Marienkirche Herford - 20 Uhr

sowie im nächsten Jahr:

17. und 18.01. Barnes Crossing in der Wachsfabrik, Köln - 20 Uhr

28.10.2013

Erben


Fotos & Gestaltung: Marcin Bajor

09.10.2013

Vorankündigung: ERBEN am 15./16.11. in Köln!

Spielort: Barnescrossing in der Wachsfabrik, Industriestraße 170
50999 Köln
Uhrzeit: 20:00 Uhr

Foto: Marcin Bajor

 

Erben

Ein Stück Tanz und Theater

Ein 70-jähriger Mann auf der Bühne, seine Gestalt und seine Haut erzählen die Geschichte eines langen Lebens. Eine Frau nimmt ihn behutsam in den Arm. Sie ist viel jünger als er, fast noch ein Mädchen. Ein anderer Mann, Anfang 30, erzählt von seinem ersten Kind. Übermütig lachen sich zwei Männer in Rage. Die Grenzen sind ihnen abhanden gekommen – wie anderen Leuten der Schirm oder der Hut.

In „Erben“ spielt ein Ensemble auf der Bühne, dessen Altersunterschiede 50 Jahre umspannen und dessen ältester Tänzer 72 Jahre alt ist.

Die Berührung von Menschen unterschiedlicher Generationen ist Thema dieses Abends. Woher kommt das Bedürfnis nach Berührung? Wann ist Berührung erlaubt? Wo Grenzen ziehen?
Wie ist das, wenn jemand einen Menschen liebt, der tabu ist? Weil er zu jung ist oder zu alt? Oder zur Familie gehört?

Mit den Mitteln des Tanztheaters, des Physical Theatre und des Schauspiels erzählt "Erben" mal poetisch, mal grotesk von den Problemen der Generationen - begleitet von Live-Musik.

Die Künstlergruppe MP2 wurde 2010 von Oliver Möller und Max Pothmann gegründet. Mit "Erben" zeigt sie ihre zweite spartenübergreifende Produktion in Köln und NRW.

Von: MP2
Mit: Hartmut Misgeld, Oliver Möller, Max Pothmann und Katharina Simbrunner, Musik: Daniel Wouters

23.09.2013

Bild des Tages #55


Diese dicke Kreuzspinne wohnt bei mir im Fenster. Zuletzt hatte sie Jagdglück. Es gingen ihr zwei Motten ins Netz, die sie einspann und aussaugte. Jetzt ist sie fett wie ein großer Daumennagel. Sie ließ sich von der Kamera nicht stören. Aus der Nähe betrachtet ist ihr Rücken ein Kunstwerk.

20.09.2013

a poem a day keeps the doctor away



Sonntag, 22.09. - 19:00 Uhr
Atelier Colonia, Körnerstraße 37-39, 50823 Köln-Ehrenfeld

13.08.2013

Sommerpause



Dieser Blog befindet sich seit einiger Zeit in der Sommerpause. Zu Teil liegt das daran, dass ich so viel Zeit draußen verbringe und zum anderen, dass die Arbeit im Moment so viel Raum einnimmt. Als Brücke hier eine Ladung Zitate aus meiner Sommerliteratur:

'Salem's Lot' (Stephen King)
The essential and defining characteristic of childhood is not the effortless merging of dream and reality, but only alienation. 

Killing Floor, Jack Reacher No.1 (Lee Child)
In the end, a government’s primary duty is to defend the value of its currency. 

Conscious Loving: The Journey to Co-Committment (Gay Hendricks and Kathlyn Hendricks)
We have all had so little training in how to take true responsibility for our lives that we tend to slip into projection when the slightest stress occurs.

The Stand (Stephen King)
He stopped wanting to communicate, and when that happened the thinking process itself began to rust and disintegrate.

Travels with a Donkey in the Cevennes (Robert Louis Stevenson)
But we are all travellers in what John Bunyan calls the wilderness of this world—all, too, travellers with a donkey: and the best that we find in our travels is an honest friend. He is a fortunate voyager who finds many. We travel, indeed, to find them. They are the end and the reward of life. 

The Ocean at the End of the Lane: A Novel (Neil Gaiman)
In my dreams I have used that language to heal the sick and to fly; once I dreamed I kept a perfect little bed-and-breakfast by the seaside, and to everyone who came to stay with me I would say, in that tongue, “Be whole,” and they would become whole, not be broken people, not any longer, because I had spoken the language of shaping. 

Tripwire, Jack Reacher No.3 (Lee Child)

The whole point of drifting was happy passive acceptance of no alternatives.

19.06.2013

Bilder aus Norwegen


Sonnenuntergang nach dem Start in Köln

Über der Nordsee geht die Sonne noch einmal auf

Das Haus in Hoff, Lena

Später Sommer auch hier: Apfelblüte Mitte Juni

Terrassenaussicht nach Süden

Der Nevelfjell östlich von Lillehammer, 1089 Meter

Blick nach Süden während des Anstiegs

Auf dem Nevelfjell, Blick Richtung Jotunheimen. Weit hinten schneebedeckte Gipfel

Auf dem Gipfel, Blick Richtung Schweden

Es hagelt: Merkwürdige Wolkenformation

Mitte Juni liegt auf 1000 Meter noch Schnee

Aus der Küche - der Sonnenstand um 18 Uhr

Der Sonnenstand um 21 Uhr

Grün, Mitternacht

11.06.2013

Bild des Tages #54 - Jubiläum


Diese Skulptur schnitt ich im Winter 1999/2000 aus Kiefernholz. Damals war ich Freiwilliger der Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste e.V. in Norwegen. In den letzten 13 Jahren stand sie mal drinnen, mal draußen, mal im Gebüsch. Manches Jahr wird sie im Winter reingeholt, manches auch nicht. Die Vögel scheißen ihr auf den Kopf, sie wird immer dunkler und immer lebendiger. Es ist gut, alte Bekannte wiederzutreffen.

Heute vor hundert Jahren führte Norwegen als erstes europäisches Land nach Finnland das Frauenwahlrecht ein. Herzlichen Glückwunsch!

23.05.2013

Bild des Tages #53 - Sechs Monate Licht

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/ef/Solargraph_APEX.tif/lossy-page1-1280px-Solargraph_APEX.tif.jpg
A solargraph taken from the Atacama Pathfinder Experiment at the Llano de Chajnantor Observatory in the southern
 hemisphere.

Dieses Bild wurde mit einer Belichtungszeit von sechs Monaten aufgenommen. Es zeigt von rechts nach links die sich verschiebenden Wege der Sonne.


16.05.2013

Dubai Timelapse




I became a bit philosophical when I watched this video - as simple as it is in its polished beauty. It made me think about the relation between movement in space and time. The ships in the harbor for example. Their movements are almost invisible to us in real time - I like this movement a lot. 
Then I think about a question which has been on my mind for a while now: Where does nature end, where does nature begin? Lately I like to look at manmade worlds (such as cities) as if they were as much nature, as much wilderness as the deepest wood in Norway. Being someone who longs to be in nature more that I actually am, this thought is somewhat liberating.

And I'd love to have one of those cameras...


14.05.2013

Thom Yorke - More Than a Meeting




A very nice example of how dance, music and film can meet. No need to say much else. Thom York's e.g. Radiohead's and Atoms-for-peace's music has always been closely linked to dance. Probably because the soul is moving.

Anyway. When I see this, I want to go the studio right away and start working

10.05.2013

Bild des Tages #52

Gibt es ein gelbgrüneres Gelbgrün als das von Porree?

03.05.2013

Nothing is a mistake


click to enlarge picture

I like John Cage very much. There is a joyfull, egofree openness about him and his lifelong working companion Merce Cunningham - and their relation to work, which keeps inspiring me. (Please read his books.)

This note was typed by Cage and put to the door of Cunningham's studio. There's a lot of good advise in there. When I teach, which I do not very often, I ask the students to stop thinking in terms of 'right' and 'wrong', because it usually results in a severe reduction of mental power and freedom. 

One of my teachers once said: "What's interesting to me, is when you make mistakes and how you deal with them." I would go even further and stop thinking about mistakes at all.

Another quite interesting thought which is everything but en vogue at the moment is "follow the leader". Sometimes I think that since individualism has become a common rule we forget to accept role models. We forget heavy respect as a basical everyday principle. Could that be a mistake?


26.04.2013

Kieselstein


Foto: Felix Keuck

 Von meinem Mund her stülpe ich mich nach innen. Ich ziehe die Lippen nach innen über die Zähne, ziehe und ziehe sie durch meinen Hals diesen Schlund nach unten

Meine Haut muss natürlich mit, der Rücken wandert hoch den Hinterkopf wandern die Füße hoch die Beine, falten sich meine Unterschenkel geknickt wie sich nur Unterschenkel knicken können hoch bis zum Arsch

Ich stülpe mich nach innen, stülpe immer weiter bis meine Arme nur noch Stummel sind mein ganzer Körper nur noch ein Knubbel am Boden

Ich bin blind ich bin taub meine Nase schrumpft und innen überlagert meine Haut alle Altlast, Altlast die sich an den Wänden sammelt, kondensierte Altereignisse Geschichtsspuren, Erinnerungen mit Klebestreifen

Kurz halte ich beim Stülpen inne und frage mich wieso bleiben so viel mehr von den dunklen Erinnerungen hängen? Geht das allen so? Wie funktioniert überhaupt mein Erinnerungsprogramm? Warum speichert es die eine Sache und die andere nicht? Aber ich höre schnell wieder auf zu theoretisieren und stülpe weiter

Mein Arme sind weg. Meine Beine sind weg. Meine Nase verschwunden mein Kopf halslos am Rumpf festgewachsen meine Form ähnelt der eines Blutkörperchens oder einem Flusskiesel

Nichts bleibt mehr an mir kleben. Und auch innen sind alle Wände von Haut geschützt. Ich bin in Sicherheit

Ein Künstler übermalt seine Narben. Ich denke: Stülp dich doch nach innen. Stülp dich doch nach innen

23.04.2013

Lemmings


Two crows
chasing each other
at three o'clock

Far out in the carpet sky
- piled on top of the roofy landscape
an endless repetition of greys

I listen to the silence of traffic
of computer ventilation
and of my own sneezy breath

The seconds've formed a queue
on my right shoulder
like lemmings they jump down

one after one

***

Happy Birthday Leo!

20.04.2013

Jump On This Boat!

It's considered bad manners to write about a book before you are finished reading it. But there's a but: Due to coincidence I'm reading A Confederacy of Dunces by John Kennedy Toole and Don Quixote by Miguel de Cervantes Saavedra at the same time. 

They seem to share quite a deal.

And since I've laughed out loud three time before reaching page 6 in Toole's weird tale of Ignatius J. Reilly, I need to quote one of his lines (he's thirty, living with his mother):
"I dust a bit," Ignatius told the policeman. "In addition, I am at the moment writing a lengthy indictment against our century. When my brain begins to reel from my literary labors, I make an occasional cheese dip."
I am very sure that I'm going to enjoy this book.

Don Quixote was lost to me for many years. A clear victim of German class - where they seem to have taught most people NOT to read. We read the first page of the first chapter. I still remember the words - the translation, compared to the English one by John Ormsby I'm reading now must've been lousy. We had to write a content summary. I didn't only consider Don Quixote boring crap for years - I disliked content summaries for as long as I was a student as well. What a waste! 
The tale of the Spanish knight (remember: bad manners - I've hardly started reading) seems to be miraculously funny, witty, strange and deep. 

Thanks to Kevin Dorney for tipping me into his direction again. And thanks to Daniel Wouters for sending A Confederacy of Dunces by mail from Spain or Switzerland or wherever it were...


19.04.2013

Florian Illies - 1913


http://www.fischerverlage.de/media/fs/15/u1_978-3-10-036801-0.jpg

Kaleidoskopartig setzt der frühere FAZ-Feuilletonist Florian Illies Zeitdokumente, biographische Schnipsel und Momentaufnahmen aus zahllosen Briefen und Tagebucheinträgen zu einem Guckloch zusammen, das den Leser mitten hineinführt in die Kunst- und Geistesszene des Jahres 1913, in dem die Weltgeschichte förmlich anzuschwillen schien, bis sie den Druck nicht mehr aushielt und Chaos sich in Wellen über das zwanzigste Jahrhundert auszubreiten begann.

Kann es wirklich sein, dass Hitler und Stalin einmal gleichzeitig im Schlosspark Schönbrunn spazieren gingen, sich vielleicht sogar grüßten, lange bevor sie zu Diktatoren wurden? Und ist Oskar Kokoschka tatsächlich ein so unglaublicher Mensch gewesen, einer, der seine Modelle bestieg, sobald es ihn überkam und einer, der seine zweite Lebenshälfte mit einer originalgetreuen Puppe von Alma Mahler teilte?

Endlich wird Rilke zu einem Menschen aus Fleisch und Blut - da hatte mir die Biographie kaum geholfen. Und Kafka erst, der König aller Zauderer! Franz Marc wird sympathischer denn je und mehr denn je wünscht man, einmal in diese Zeit hineindippen zu können, als Kunst noch Existenzkampf war, als Duchamp, dieser stille Held, kommentarlos sein erstes Ready-Made baute, als es noch Mäzene gab und als sich noch alle untereinander kannten.

Florian Illies schafft mit 1913 eine Verneigung vor den Müttern und Vätern der Moderne. Gleichzeitig behält er stets ein Zwinkern im Auge - ein Zwinken, mit dem er das menschliche Tun immer wieder herunterbricht auf die Frage: Träumst du noch - oder lebst du schon?


09.04.2013

Pillow Over Me Head


I've put a pillow over me head
feels better that way  -
it protects me
from too much noise
and it sort of slows down time

Does time run or walk?

I nick the corner of the pillow
when people look at me
their eyes telling me that I look stupid
but I'd rather keep it on my head
and pay that price

I don't know if time runs or walks
it probably can do both - like people
and sometimes I think it's gaining speed
(that's an old one, of course..)

---

My pillow and me
we went to the supermarket
a couple of days ago

I bought nuts and yoghurt
and went to the counter
where an old lady looked at me
 - she found my pillow perfectly normal
in its fluffy whiteness
and I thanked her for letting me go first
(she was reading the headlines)

I think she could've been Margaret Thatcher
or a sister of Roger Ebert
and I think she wanted a pillow too

All those people dying:
another reason
to keep mine 


05.04.2013

My Toe is Broken


I take off my left shoe
or is it the right one?

I always mix that up
pu taht xim syawla I

my big left toe is bent
way to the inside

how did that happen?
I must've stumbled

over a rock
in a dream

21.03.2013

Leo Tolstoy - Anna Karenina


http://www.frieden-fragen.de/userfiles/images/schatzkiste/Lebensbilder/Tolstoy_Prokudin_Gorsky_494.jpg

Leo Tolstoy (1828-1910) published Anna Karenina in serial newspaper installments from 1873-77. Which is why some people call it a soap opera. There may be parallels, but this book is much, much larger.

Famous writers like Dostoevsky, Nabokov and Faulkner called it "flawless" and "the best ever written". It's certainly worth reading. Here's a bunch of quotations in chronological order. You can get this translation for free at www.gutenberg.org.

* * *

Happy families are all alike; every unhappy family is unhappy in its own way.

Stepan Arkadyevitch liked his newspaper, as he did his cigar after dinner, for the slight fog it diffused in his brain.

Having got rid of the staff captain's widow, Stepan Arkadyevitch took his hat and stopped to recollect whether he had forgotten anything. It appeared that he had forgotten nothing except what he wanted to forget—his wife.

Spring is the time of plans and projects. 

She did not give up everything she had learned, but she became aware that she had deceived herself in supposing she could be what she wanted to be.

And Sergey Ivanovitch carried the subject into the regions of philosophical history where Konstantin Levin could not follow him, and showed him all the incorrectness of his view.  

"To sleep well one ought to work, and to enjoy oneself one ought to work too." 

"But [...] in getting to know thoroughly one's wife, if one loves her, as someone has said, one gets to know all women better than if one knew thousands of them."

"You despise public official work because you want the reality to be invariably corresponding all the while with the aim—and that's not how it is"

"But how do schools help matters?" - "They give the peasant fresh wants."

Levin had often noticed in discussions between the most intelligent people that after enormous efforts [...] the disputants finally arrived at being aware that what they had so long been struggling to prove to one another had long ago, from the beginning of the argument, been known to both, but that they liked different things, and would not define what they liked for fear of its being attacked. 

He soon felt that the realization of his desires gave him no more than a grain of sand out of the mountain of happiness he had expected. It showed him the mistake men make in picturing to themselves happiness as the realization of their desires.

He felt now that he was not simply close to her, but that he did not know where he ended and she began.

Altogether their honeymoon—that is to say, the month after their wedding—from which from tradition Levin expected so much, was not merely not a time of sweetness, but remained in the memories of both as the bitterest and most humiliating period in their lives. They both alike tried in later life to blot out from their memories all the monstrous, shameful incidents of that morbid period, when both were rarely in a normal frame of mind, both were rarely quite themselves. It was only in the third month of their married life, after their return from Moscow, where they had been staying for a month, that their life began to go more smoothly. 

But it is hard for anyone who is dissatisfied not to blame someone else, and especially the person nearest of all to him, for the ground of his dissatisfaction. 

He was sorry for her, and angry notwithstanding. He assured her of his love because he saw that this was the only means of soothing her, and he did not reproach her in words, but in his heart he reproached her. 

"Respect was invented to cover the empty place where love should be." 

"If goodness has causes, it is not goodness; if it has effects, a reward, it is not goodness either. So goodness is outside the chain of cause and effect. "

19.03.2013

Bild des Tages #50


Ich sag' mal: Frühling.

(Spring heißt Feder)

12.03.2013

Cound't he? - Bild des Tages #47 reloaded

I'm a huge fan of Bill Watterson's Calvin and Hobbes. And specially of Calvin's craftmanship regarding snowmen. Here's great collection of wintery strips...

All day today snow fell in Cologne. I crossed the city by bike - I like riding across parks in the snow and I was thinking how as a child I always wished it to snow, so we could ride a sled or ... build a snowman. But it hardly ever snowed in my childhood - and if, it melted right away, which is why I'm probably among the top 100 world's lousiest snowman builders. Nothing like Calvin...

11.03.2013

Bild des Tages #48

So schön war der Himmel letzte Woche...

05.03.2013

Küsse und Hamburger

Zwei meiner Lieblingsfilme teilen sich ein ähnliches Bild: Küssen und Hamburger.

In Good Will Hunting (1997) sitzen Will (Matt Damon) und Skylar (Minnie Driver) gegen Ende ihres ersten Dates in einer winzigen Burgerschmiede am Straßenrand und essen schöne Burger. Skylar fragt, ob er für das Ende des Abends auf einen Kuss hoffen würde. Will antwortet frech (so ungefähr): "Ich hab gehofft, ich krieg die ganze Packung!" 
Weil Humor ein Hauptbindeglied zwischen den beiden ist, lachen sie erstmal gründlich. Wieder ernst geworden sagt Will, er habe auf einen Kuss gehofft. Darauf nimmt Skylar einen gründlichen Bissen und sagt: "Du kannst mich jetzt küssen." Nachdem sie fertig geküsst haben, lachen sie wieder, weil sich eine Zwiebel von Wills Burger in ihren Mund verirrt hat.

In True Romance (1993) kommt Clarence Worley (Christian Slater) mit einer Tüte voller Burger, Pommes und Cola zu seiner frisch angetrauten Ehefrau Alabama (Patricia Arquette) nach hause. Alabama war Callgirl, bevor sie Clarence kennenlernte und beide sich über einem Kung-Fu Tripple Feature Hals über Kopf ineinander verliebten.
Clarence kommt also nach hause. Er hat ihren gewalttägigen Zuhälter Drexl (Gary Oldman) erschossen. Alabama sitzt auf der Couch und sieht fern. Er lässt sich in einen Sessel fallen und packt einen Hamburger aus. Mit vollem Mund erzählt er, was er getan hat. Alabama beginnt zu weinen, worauf Clarence wütend wird und fragt, ob sie Drexl geliebt hätte. Sie lehnt sich rüber, küsst ihn sanft und sagt mit nassem Gesicht: "Das ist so romantisch!"

24.02.2013

19.02.2013

Street Music in Oslo

The Karl Johans Street in Oslo runs in a straigt line from Central Station to the Royal Castle, passing the Norwegian parliament Stortinget. It's one of the busiest shopping streets in town: Famous brands sharing space with crappy souvenir shops and shady pubs. In winter the sidewalks are heated to melt snow and ice.
Somewhat halfway to the castle is the hightest point, forming a small, nameless square. All year long you can meet great street artists there: it's probably one of the most lucrative spots in Europe. During high season in summer they get exactly one hour each to present their shows.

I've seen young elflike women singing there in December nights, playing with icecold fingers and blowing everybodys minds and hearts away with their voices.

Strangely enough I could find only one video on youtube. But what!? We all get a chance to listen to this great Hang-player Daniel Waples! Follow this minute into a footenotefull of great street music...



15.02.2013

Claudia Sárkány - Colour me beautiful


Dieses wunderschön schräge Video kommt mir vor wie der perfekte Nachhall zu Karneval! 
Leider kann ich es nicht direkt einbetten: Klickt auf das Bild, um zu Claudia Sárkánys Seite zu gelangen. Es ist das dritte Video von oben. Und wer noch Lust auf ein schönes Minütchen hat, dem sei auch gleich das Milchmädchen darunter empfohlen.

14.02.2013

te quiero


This wallpainting crossed my tracks when I tried to avoid the last of this season's carnival parades. On Tuesday, on the sixth day of the annual Cologne mayhem, most neighbourhoods stage their own, small Carnival processions.
Completely forgetting about this I went out for a walk and aimed right for the middle of it. But I found this painting in a small alley, and its longing expression very much reminded me...

... that once someone wrote these two words on a piece of paper and taped them to a yellow door. I passed through that door each day, dressed, undressed, took showers and joked with the other guys. I remember the green rubber floor and the smell of training clothes old, forgotten and dusty.

That was nine years ago. I didn't understand the meaning of those words. I was too dumb too hard too blind and too unwise to get them. Seeing them painted on that wall on Tuesday I was reminded of what felt like a whale mistake.

The person who wrote those two words now lives on the other side of the planet. I can't just call and ask if we could have a cup of coffee together and talk about the paper, the door, the smell and everything connected to them. We are seperated by an ocean, by 7.000 miles, by nine years and meanwhile even by languages. But still. If she would see me, I would go. I would cross the ocean for a cup of coffee and two spoons full of talk.

12.02.2013

Clean Windows


Times when you feel worn out
come again and again
- every couple of months
every couple of years
the well runs dry for a while

you feel like an old leather cloth
that's been used too many times
to clean windows
and when you're picked up once more
to clean yet another one
you plainly refuse

refuse and crawl away into a dark
preferably warm corner
and you stop moving
until the worn-out feeling has left your body
your heart your soul your spirit
your cells your breath your mind
your voice your ear your eye
your luck your courage your sixth sense
and your seventh

and maybe while you lie there
huddled into your corner comfortably
and undisturbed - you might even
find the nourishment
that feeds you
find cuddling, find talking, find company

to come out again
to clean windows

mighty soon


11.02.2013

Examples of Cool #2

http://3.bp.blogspot.com/_DXJ0Y43wfxQ/TDzdZBOgNMI/AAAAAAAABPo/ldsSFrjpXOE/s1600/6a00d8341c974f53ef011168d3506e970c-450wi.jpg

I wrote the last "Examples of Cool" almost two years ago. That's not because I haven't been thinking about more posts or even forgot them, but because really cool people (or things that people do) are rare by definition. 

Before I pin down more examples of cool, let's take a closer look at what "cool" might actually mean: In the beautifully written book "Birth of the Cool" American poet-writer Lewis MacAdams traces the word back to its African origins and follows it all through Jazz, the Beat Generation and the wild 60's right into what's become "popular culuture" in the past three decades, when "Cool" sort of washed-out bit by bit. 

The origins of "Cool" root in music, in drumming: Keeping one's cool means to keep the rhythm, not to let oneself get carried away (by ego) but to think of the music and only the music. Later "Cool" becomes opposed by "Heat". Heat means disorder, chaos, legal problems, drug problems - not being in charge, not being in control. A cool person is reliable and keeps control even if things start falling apart. 

And yet another meaning is added: Cool needs faith. A person without a certain faith cannot be cool. One has to believe in oneself, in fate or in God (or all three of them) to be cool. In the end, cool is always related to action, like Marcel Duchamp cutting off a footlong piece of canvas of the painting "Stampede" by Jackson Pollock - just because it's too large for the wall in Peggy Guggenheims apartment - or like Jack Kerouac and Neal Cassady who traveled across the United States several times with no money at all and drank every image, every experience, every conversation they could get hold on. 

Simply to look cool hasn't got much to do with it: Even Snoopy knows that. Right now I have at least two examples of cool in store. To be continued.. 

06.02.2013

Bild des Tages #46

Mosaik-Relief am Bürgerzentrum Ehrenfeld

04.02.2013

Texte aus dem Schuhkarton #6


Schaue dir nach
mir entschwindet der Mut
entkleidet berührt meine Wange
kühlen Stein

30.01.2013

Christiane Hoffmann im SPIEGEL


Und wieder geistert eins von diesen Gespenstern durch die Presse: Annett Meiritz schrieb im SPIEGEL-online von sexistischer Verleumdung im Umfeld der Piratenpartei. Kurz darauf war im stern ein Artikel von Laura Himmelreich ("Der Herrenwitz") zu lesen, in dem sie eine abendliche Barszene beschrieb. Der Vorsitzende der FDP Bundestagsfraktion, Rainer Brüderle verhielt sich im Januar 2012 der jungen Frau gegenüber mit einer gewissen Anzüglichkeit. Er war offensichtlich alkoholisiert. 

Allein die Tatsache, dass der Artikel mit einem Jahr Verzögerung erscheint, deutet darauf hin, dass wir es hier mit einem Gespenst zu tun haben, das - Gespenster haben das an sich - große Wellen schlagen kann. Täglich finden sich Leserbriefe in den Zeitungen und im Netz. Der Tonus der Männer ist häufig: "Habt euch nicht so!", während die Frauen Benehmen einfordern und das Verhalten des Politikers scharf verurteilen.

Froh war ich, als ich Christiane Hoffmanns Artikel "Hol mich hier raus" in der aktuellen SPIEGEL-Ausgabe las. Die Journalistin war damals, im Janaur 2012 in der Bar ebenfalls zugegen - sie erkannte Herrn Brüderles Zustand und entschied sich, zu gehen, während Laura Himmelreich blieb und weiter versuchte, mit dem Politiker ins professionelle Gespräch zu kommen.

Frau Hoffmann erläutert, dass wiederkehrendes schlechtes Benehmen schon in der Bonner Republik zum Politikbetrieb gehörte. Es mag damals häufiger gewesen sein als heute. Was jetzt anders wird: Die Frauen sprechen, anstatt herunterzuschlucken, anstatt von einer Scham, die verständlich, aber nicht sachdienlich ist, daran gehindert zu werden, den Dialog zu eröffnen.

Es gelingt Frau Hoffmann, eine plausible Interpretation von Brüderles Verhalten anzubieten ("Es war seine Art, in der Bar nicht über Parteipolitik diskutieren zu müssen") und den Blick auf die Realität zu lenken ("Für junge Journalistinnen, gerade für junge Frauen, ist es nicht leicht, einen vertrauten Umgang mit Politikern zu finden. Das liegt in der Natur der Sache"). Denn so öffentlichkeitswirksam Frau Himmelreichs zwölf Monate alter Artikel auch sein mag - er beschreibt etwas anderes als Annett Meiritz, in deren Fall die Grenzüberschreitungen deutlich schwerer wiegen und eindeutig als Verleumdung zu bezeichnen sind.

An Frau Hoffmanns Artikel gefällt mir die Sachlichkeit, die ich bei auffallend vielen anderen Artikeln vermisse. Zum Beispiel bescheinigt die dem FDP-Politiker die Fähigkeit, mit Frauen durchaus ernsthaft diskutieren zu können. Und sie fragt sich nach den Konsequenzen des stern-Artikels: Werden wir jetzt noch mehr wie Amerika, wo es beispielsweise Tanzdozenten verboten ist, ihre Studenten im Unterricht zu berühren und wo es vielfach undenkbar ist, dass man sich ein Taxi teilt? Das wäre nur ein Umlegen der oben erwähnten Scham. Ein Umlegen in noch mehr Regulierung, mehr Verbote, Tabus und wachsende, statt überwundene Fremdheit.

Wir diskutierten gestern hitzig in der WG-Küche und nahmen unsererseits teil am Wellenschlagen. Mein Mitbewohner Elí brachte es auf den Punkt: Was Frau Himmelreich beschreibt, wäre zwischen ihr und Herrn Brüderle persönlich zu verhandeln. Auch wenn Herr Brüderle - und das mag eine Schwäche sein, an der wir alle arbeiten können - das persönliche Aussprechen offenbar nicht nur mit ihr zu vermeiden sucht.

28.01.2013

MP2 beim fünfzehnminuten-Festival / Who's Pinski

Foto: Horst Baumann

Am Samstag spielten wir "Mit Zucker und Zyankali" auf dem Festival fünfzehnminuten in der Studiobühne. Daniel Wouters konnte uns diesmal nicht live auf der Gitarre begleiten - wir halfen uns mit einem CD-Player, den wir selbst auf der Bühne bedienten. Da wir nicht wissen, wann das Stück wieder gespielt wird, gaben Oliver und ich richtig Gas - der bis zum letzten Stehplatz gefüllte Saal dankte es mit großer Begeisterung.

Gleich nach unserem Auftritt folgte die Kölner Band "Who's Pinski". Die Truppe baute auf, während wir abräumten. Sängerin Insa Reichwein alias Pinski sang testweise ins Mikro. Wir wussten sofort: Das dürfen wir nicht verpassen!

Und so war es auch: Die Band kam in Dreierbesetzung (auch ihnen fehlte der E-Gitarrist) und gab alles, was ich mir wünsche: Die Musiker spielten zusammen, sie konnten auch leise Töne und Pinski hielt, was sie versprochen hatte. Hier für euch der Elephant:


26.01.2013

Texte aus dem Schuhkarton #5


Samstag Nacht

wir warten am Bahnsteig
du läufst kleine Kreise
murmelst, lächelst, stellst alte Fragen
- ich schau mir auf die Schuhe und
ein Krauskopf trinkt schielend Mezzo Mix

mit dem Ticketautomaten gekämpft
und in Köln ausgespuckt
umarmen wir das Tosen der Halle
die tausend Gesichter
die gemeißelten Typen
die Hoffnungsfreiheit

Zigeunermusik in der Straßenbahn
träumt sich ein Mädchen
mit neuen roten Schuhen
die Laternen entlang
der Nacht entgegen und lächelt verwaschen
bevor das Dunkel sie auflöst

und wir lassen uns verschlucken
hinten in Ehrenfeld, kaufen Kippen
saufen Wein und reden bis Morgengrau

im ersten Licht jubeln wir auf dem Dach
den Sternen entgegen

du hältst mich
damit ich nicht falle

22.01.2013

My Most Popular Post

At that time I still wrote a new post for each quote, which made reading more difficult. Now I've drawn all the quotes from Shantaram by David Gregory Roberts together into one post.
 I've no idea why, but people keep coming back to it. And for the book: It ceraintly ranks among my Top Ten - for its sheer amount of story, for the colours, the smell - and for its images of love and friendship.

David Gregory Roberts - Shantaram

21.01.2013

Das Nachwuchsfestival für Köln und NRW!


Drei Tage Programm voller Performances, Tanz, Mini-Dramen, Kurz-Konzerte, Lesungen, MultiMedia-Happenings, Ausstellungen, Diskussionen, Live Paintings, Kurzfilmen und Diskursschlachten…
Für jeweils fünfzehnminuten!

Seid dabei!
Der Eintritt ist frei!

MP2 spielt Mit Zucker und Zyankali unplugged am Sa. 26.01. um 22 Uhr im Saal der Studiobühne.

Das gesamte Programm im Download gibt es hier.

20.01.2013

Texte aus dem Schuhkarton #4


Weitermachen

Kaffeetasse, ein schlankes Buch
Kühlschrankbrummen, die Küchenuhr
langsamer Sonntagsrhythmus
langsame Stille
langsam dieser Schmerz
der beim Innehalten einsickert

weitermachen


18.01.2013

Texte aus dem Schuhkarton #3


Wirf mich

ich komme zurück
immer wieder
auch vom weitesten Wurf
zurück
an diesen Tisch
die Straße draußen
durchs Fenster
den Raritätenladen gegenüber

wirf mich nochmal
härter

17.01.2013

Fünfmal gefaltet

 
Es war ein denkbar schlechter Zeitpunkt zum Schrumpfen. Rudi hatte gerade gezahlt und wollte das Restaurant verlassen, als er kleiner wurde und immer kleiner. Innerhalb von Sekunden hatte sich seine Körpergröße von 185 auf 18,5 Zentimeter verringert. Er hatte das später, viel später nachgemessen. Kurz nachdem er geschrumpft war, interessierte ihn das exakte Maß seiner Körpergröße einen Scheiß. Er stand mitten in einem Haufen viel zu großer Klamotten, hielt sich rein aus Gewohnheit die Markenunterhose aus Mikrofaser vor den Schritt und war erschreckt durch die plötzliche Monströsität der Stuhl- und Tischbeine und ihn herum.

Niemand nahm Notiz von ihm. Die Kellnerin, die ihm gerade noch die Rechnung gebracht hatte, kam vorbei und blieb mit dem Fuß in seinem Ledergürtel hängen. Das Tablett in ihrer Hand kippte bedenklich - eine große Apfelschorle ging zu Bruch. Der Ruck, den der Kellnerinnenfuß durch seine Hose fahren ließ, schleuderte Rudi in die Luft. Nackt wie er war, schlug er ein frei geflogenes Rad und landete auf seinem Rucksack. Die Landung tat nicht weh. Er war so leicht geworden, dass ihm die Schwerkraft offenbar weniger anhaben konnte. Schon wollte er sich mutig von der dicken Beule seines Rucksacks zu Boden stürzen, als ihm sein Geldbeutel in den Sinn kam.

„Bin ich jetzt dümmer, weil mein Gehirn kleiner ist?“ fragte er sich kurz, aber mit solchen Gedanken konnte er sich nicht aufhalten: Seine Brieftasche. Sie steckte im oberen Fach des Rucksacks. Er kletterte rüber und zog mit aller Kraft beidhändig am Reißverschluss. Der bewegte sich nur zögerlich. Während Rudi ihn Stück für Stück öffnete, blickte er sich immer wieder ängstlich um. Zwischen den Stuhlbeinen sah er das Gesicht der Kellnerin, in die er übrigens mal verliebt gewesen war. Sie wischte Apfelschorle und Scherben vom Boden. Ihr Gesicht war riesengroß und sah allein deswegen irgendwie anders aus. Hätte er Zeit gehabt, hätte Rudi sich hingesetzt und über die Beziehung zwischen Größe und Schönheit von Gesichtern nachgedacht, aber er hatte keine Zeit: Er war gerade auf ein Zehntel seiner Körpergröße geschrumpft und musste erstmal damit klar kommen.

Endlich war die Öffnung weit genug. Er schlüpfte ins Innere seines Rucksacks. Im Geldbeutel steckten 25 Euro; ein Zwanni und ein Fünfer. Mühevoll zog der 18,5 Zentimeter kleine Mann die Geldscheine aus seinem Lederportemonaie, das so schwer war, dass er es nicht hätte tragen können. Mit den Geldscheinen kletterte er nach draußen, glitt vom Rucksack herunter und lief, das Papier hinter sich herschleifend, unter den nächsten Tisch. Dort verschnaufte er kurz, bevor er aus dem Fünf-Euro-Schein eine Art Bauchwickel anfertigte, um sich vor Nacktheit und Kälte zu schützen. Den Zwanziger faltete er fünfmal: Er hatte nun ungefähr die Größe eines Skateboards und ließ sich leicht unter den Arm stecken. Derart ausgerüstet betrat ein kleiner Rudi die Welt.

13.01.2013

Texte aus dem Schuhkarton #2

Mit Texten aus dem Schuhkarton folgen hier in loser Reihe ein paar kurze Gedichte der letzten zehn Jahre. Oft sind es die kurzen, die mir selbst am liebsten sind. 
Vielleicht, weil der kritische Blick sich bei unter dreißig Worten irgendwann zufrieden gibt. Vielleicht aber auch, weil ich einfach ein Haiku-Fan bin.
Viel Freude damit!


Ein Wort

Ein Wort bricht aus meinem Mund
es will singen 
vom Wasser auf deiner Haut

Der Tag ist noch unentschlossen
wir warten auf ihn, Kaffee
auf den Lippen

schweigend