20.07.2010

Lasse

Leute, ich bin ein Schwein!

In den letzten Tagen bin ich einfach nicht dazu gekommen, mich dem Blog zuzuwenden - Arbeit am Schauspielhaus Köln, zwei Wochen Proben an einem neuen Tanztheater-Stück in Zusammenarbeit mit Oliver Möller, Rückkehr aus Norwegen und jetzt ein Seminar vom DRK:
Ich bin nur unterwegs.

Hier ist noch ein Nachschlag (nicht der letzte, es kommen noch ein paar Bilder) zu Norwegen. "Faen" heißt übrigens "Teufel" und wird ungefähr benutzt wie in Deutschland "Scheiße".



07.07.2010

Rasen

Mit WM und allem rasen die Tage. Ich bin seit Freitag wieder in Deutschland: Nach der norwegischen Ruhe weht mir die Hektik Kölns doppelt und dreifach ins Gesicht.

Allein der Verkehr: Die Belastung, welche Lärm und die besonders bei schwülem Wetter nur knapp unter der Oberfläche lauernde Aggressivität auf das Nervensystem ausüben, wird aus der Ruhe heraus deutlicher spürbar. Ich fahre mit dem Rad Richtung Innenstadt, hänge immer wieder lange an Ampeln fest, deren Schaltrhythmus mich von einem Rot zum nächsten leitet. Radfahrer schreien unachtsame Fußgänger an, Autofahrer passen nicht auf und überfahren mich beinahe, einmal schreie ich selbst, weil ein abbiegender SUV aus München ohne Rücksicht auf Verluste auf mich zuschießt. Offenbar bin ich laut genug: Die Fahrerin wendet erschrocken den Kopf und bremst. So viel Streß wie in den letzten fünf Minuten habe ich während der drei vergangenen Wochen nicht gespürt. Ich habe das Gefühl, mein Körper wird fünf Tage brauchen, um allein diese Spannung vollkommen abzubauen (und so geht es weiter).

Es wird bald noch mehr Bilder geben: Dann kann ich auch das neu gestrichene Haus in seiner Pracht zeigen..

Jetzt drücken wir erstmal die Daumen für die Mannschaft.